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Leistungsbewertung & Zeugnisse

Täglich erwarten wir von unseren Schulkindern die Bereitschaft zu Anstrengung und Leistung. Das klingt hart? Es entspricht genau dem, was Kinder als Vorschuss mit in die Schule bringen: Sie wollen etwas leisten - und haben Freude daran.

Zum Problem wird diese Erwartung erst dann, wenn der Rahmen nicht mehr stimmt: Wenn von Kindern einfach mehr erwartet wird als sie leisten können - oder weniger als sie leisten wollen -, wenn die Atmosphäre eher Angst als Mut macht, wenn alle über einen Kamm geschoren werden und Leistungen nicht mehr vom Kind her betrachtet werden, sondern alleine von einem äußeren, „objektiven“ Maßstab.

Die Feststellung und Bewertung von Leistungen dienen also in erster Linie nicht der Rechtfertigung oder dem Vergleich, sondern dem Ziel, jedes Kind in seinem Können und Lernen zu stärken. Sie sollen...

  • bei Kindern die Bereitschaft zu Anstrengung und Leistung erhalten und stärken.

  • die Unterschiedlichkeit der Kinder und ihre bisherige Lernentwicklung berücksichtigen.

  • eine Grundlage für die Planung zukünftiger Lernschritte bilden.

  • Stärken und Schwächen und die Einschätzung der erbrachten Leistung im Hinblick auf die angestrebten Ziele verdeutlichen.

Schriftliche Arbeiten und Zeugnisse spielen im Schulalltag sicherlich nicht die entscheidende Rolle, spiegeln jedoch pädagogische Zielrichtungen und Grundsätze wider. Aus diesem Grund haben die Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule für diesen Bereich einige Absprachen getroffen.

In den ersten beiden Schuljahren erhalten Kinder und Eltern jeweils am Schuljahresende ein Kriterienzeugnis, das ab Klasse 2 durch Leistungsnoten ergänzt wird. Im Vordergrund soll dabei stets eine ermutigende Grundhaltung stehen. Gerade im Respekt vor den Anstrengungen unserer Schülerinnen und Schüler fühlen wir uns jedoch verpflichtet, auch ihre Schwächen und Schwierigkeiten zu benennen. Die Zeugnisse werden ergänzt durch Kriterien für die Bereiche Arbeits- und Sozialverhalten.